22.08.: Jaudengauditour

Und wieder einmal sollte es nach Lenggries gehen, dieses Mal jedoch nicht zum Bullcartfahren und Verletzungen abholen, sondern zur "Jaudengaudi". Ursprünglich war die Tour schon eine Woche zuvor angesetzt, jedoch glücklicherweise wegen schlechten Wetters verschoben worden. Glücklicherweise? Ja, denn wir hatten nun MX5-Tourwetter: Sonne pur, weit und breit keine Regenwolke in Sicht!

Pünktlich um 8 Uhr morgens versammelten sich 9 MX5 und 2 Fremdgänger in Augsburg zur Abfahrt. M. kam mit M., und mit m&m und m&ms - und mit dem zum Wetter passenden Fahrzeug ;-)

Und schon ging es los: zum Glück nicht allzu lange auf der B17 und der A96, das ist doch keine artgerechte Haltung für unsere Kleinen! Dafür hatten wir dann mehr Zeit für die interessanten Streckenabschnitte ;-) 
Und während unser "ND"-Fahrer bei der Anfahrt noch den "Silent-Mode" seine Auspuffs aktiviert hatte, schaltete er während der Fahrt offensichtlich in den "anderen Mode".  (Da war noch Jürgen zwischen uns, und ich hab dich trotzdem über meinen eigenen Auspuff weg noch gehört! Unverschämt, sowas! - Aber leggger hört er sich an :-) )

Zeitweise fuhr noch ein zweiter NC hinter mir her, allerdings mit geschlossenem Dach! Offenbar schämte er sich dafür, denn als wir Pause machten, hielt er nicht an, sondern fuhr einfach weiter.
Wir dagegen führten hochinteressante Benzingespräche über Themen wie Austausch von Öl- und Benzintank, Schmutz am Scheinwerfer, nasse Hintern etc. ...

Und schon ging es wieder weiter, und um es interessanter zu machen, baute unser Navigator eine kleine Schleife ein. So begegneten sich das Führungsfahrzeug und der "Lumpensammler" auch mal während der Fahrt ;-)
Am Ziel angekommen, parkten unsere beiden Fremdgänger ganz brav abseits hinter einem Schotterhaufen :-)

Als nun der Höhepunkt des Tages in Sichtweite war, gab es kein Halten mehr: alles strömte zur Sommerrodelbahn, der "Jaudengaudi". Nur eines war wichtiger: die Optimierung des Leistungsgewichts! Auf dem Weg dorthin entdeckten wir dann das wahre Highlight des Tages: den "Airblade"! Da könnte man sich stundenlang die Hände trocknen! Für die technisch Interessierten sei erwähnt: das Teil hat 1,6 kW bei 88.000 Umdrehungen!

Die Jaudengaudi: Eine Sommerrodelbahn mit Spaßfaktor, aber ohne Verletzungsrisiko. Lediglich das Angurten wollte gelernt sein... ja mei, so ein Kamikaze wie ich kennt sich mit derartigen Sicherheitseinrichtungen halt nicht aus :-D

Während manche das Glück hatten, in der ersten Runde hinter einem Kind herzufahren, dessen Arme zu kurz waren, um die Bremse zu lösen, legten sich andere gleich mächtig ins Zeug und wollten dem Fahrtwind so wenig Angriffsfläche bieten wie möglich. Der Heckspoiler der Schlitten (=Sitzlehne) hatte jedoch einen ungünstigen Winkel, so dass die Schallmauer knapp verfehlt wurde.
Interessant waren jedoch die Überlegungen, wie man hier am besten überholen könnte. Auf der Ostrampe (bergauf) war dies jedoch explizit verboten...

Zwischendurch stärkten sich die mutigen Rodler bei einem Mittagessen, um danach noch 1-2 Runden zu fahren. Danach mussten wir uns wieder auf den Heimweg machen, auf dem das Schlussfahrzeug leider hinter ein paar lahmenden Kombis festhing, bevor es wieder Richtung Allgäu abbiegen musste.

Ich hoffe, der geneigte Leser kann herauslesen, dass wir jede Menge Spaß hatten!